Zugsalbe

Zugsalben sind medizinische Cremes, die primär zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Hautkrankheiten eingesetzt werden. Die Zugsalbe besitzt eine durchblutungsfördernde, entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Außerdem sorgt sie für einen verminderten Talgfluss und wirkt sich positiv auf die Zelleigenschaften der Haut aus. Teilweise wird die Zugsalbe auch als „Ziehsalbe“ bezeichnet und hilft dabei den Heilungsprozess bestimmter Hautkrankheiten zu beschleunigen.

Wirkstoffe

Normalerweise enthält die Zugsalbe Wirkstoffe, die aus Ölschiefer hergestellt werden. Diese beschleunigen zum Beispiel die Entleerung und Reifung von Abszessen. Der medizinische Wirkstoff in Zugsalben ist die Substanz Ammoniumbituminosulfonat, welche für die Humanmedizin zugelassen ist. Dabei handelt es sich um eine organisch-chemische Verbindung die durch die Destillation von Ölschiefer gewonnen wird.

Die meisten Zugsalben wirken antibakteriell, sodass Entzündungen schneller abheilen können. Alternativ zur Salbe gibt es auch mit Zugsalbe versehene Pflaster, die eine identische Wirkung mit sich bringen.

Wann kann die Zugsalbe zum Einsatz kommen?

Es werden unter anderem Entzündungen vermindert, da die Zugsalbe mit unterschiedlichen Zugaben eine antibakterielle Wirkung mit sich bringt. Zugsalbe kommt insbesondere bei entzündlichen Hauterkrankungen zum Einsatz, beispielsweise bei:

Durch die Eigenschaften der Zugsalbe wird die Durchblutung gefördert. Vielen Menschen mit Hautproblemen konnte mit der Zugsalbe geholfen werden. Abszesse und Eiterhöhlen bilden sich viel schneller wieder zurück unter Anwendung von Zugsalbe.